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Meilensteine der Stadtgeschichte

Die Entstehung des Namens Tessin

Der altpolabische Name Těšin steht für einen Personennamen, der übersetzt Freude oder Trost bedeuten könnte. Der Name wandelte sich von Tessyn (1253) nach Tessin (nach 1400) nur unwesentlich.

Die Bedeutung des Tessiner Wappens

Das Wappen wurde am 10. April 1858 durch Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, festgelegt. Es ist unter der Nr. 103 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Gespalten durch einen blauen Pfahl; rechts in Gold ein halber hersehender schwarzer Stierkopf mit silbernen Hörnern, goldener Krone und geschlossenem Maul am Spalt, überhöht von einem blauen sechsstrahligen Stern, links in Rot eine halbe silberne Lilie am Spalt.“Das Wappen wurde 1996 neu gezeichnet. Mit der Verleihung des Stadtrechts durch Heinrich den Löwen 1320/21 erhielt Tessin auch Wappen und Siegel. Das älteste erhaltene Siegel, welches dem Wappen entspricht, befindet sich an einer Urkunde in Lübeck vom Jahr 1364. Ab 1590 findet sich dann ein etwas größeres Siegel.

Das Wappen besteht nun aus vier Teilen

Stierkopf, für Mecklenburg, das Halsfell ist nicht vorhanden, da die Tessiner historisch zur Nebenlinie Rostock des Hauses Mecklenburg zählen.

Lilie, die nicht klar zu deuten ist, denn sie kann für Unschuld und Reinheit stehen, aber auch etwas mit der einstigen dänischen Oberhoheit zu tun haben. Der Tochter des Dänenkönigs Waldemar waren neben Tessin auch noch Ribnitz, Sülze und Gnoien als Leibgedinge verschrieben, als sie sich mit Heinrich II. von Mecklenburg verlobte. Die Lilie kann aber auch auf die Familie Schack zurückgehen, die sie in ihrem Wappen führt und die im Bereich der Stadt reich begütert war.

Blauer Pfahl, er steht vermutlich für die Recknitz als wichtigem Grenzfluss zu Pommern.

 Stern, er steht möglicherweise für eine einstige Befestigung Tessins. Kann auch als unbedeutender Schmuck gedeutet werden.

 

Tessin in Zahlen

1121 Erstmalige Erwähnung als wendische Burg Tessin-Tesa (slawisch Ort des Kriegers).
1209-1215 Die deutsche Burg wird auf dem Wallberg (heute Mühlenberg) errichtet.
1220 Eine kleine Holzkirche wird errichtet (heute Alter Markt).
1227 Tessin gehört zu Rostock.
1228 Als Vogt wird „Heinrich Borwin der 3.“ eingesetzt.
1236 Die Tessiner Burg ist Grenzburg gegen das Pommersche Circipanien.
1250 24.06. Die Pfarrkirche „St. Johannes“ wird als katholisches Gotteshaus feierlich geweiht.
1301 Die Herrscher von Werle erkennen die Oberhoheit der Dänen an und schließen mit Dänenkönig Erich den Rostocker Friedensvertrag. Die Festung Tessin soll aufgehoben und alle Werleschen Gefangenen frei gelassen werden.
1317 Die Burg gehört dem Dänenkönig Erich.
1320 Die Mühlen-, Nedder-, Kirchen-, Rostocker Str. und der Makrt sind im Straßenverzeichnis angegeben.
1321 Tessin erhält das Stadtrecht und die erste Stadtordnung.
1322 Heinrich von Mecklenburg führt Machtkämpfe mit den Herren von Werle, diese erobern die Burg.
1325 Tessin gehört zu Mecklenburg und erhält städtisches Münzrecht.
1333 Nachweis eines Damms und Brücke über die Recknitz und Dammzoll wird erhoben.
1343 Der erste Ratsherr wird genannt.
1364 Ein erster Bürgermeister wird eingesetzt
1368 Nikolaus Hasse (Sohn eines frommen reichen Bauern aus Gnoien) kommt als Pfarrer nach Tessin
14.-15. Jh. Tessin erlebt eine bescheidene Blütezeit
1514 Bäcker, Schneider und Kaufmänner schließen sich zu ersten Zünften (Ämter, Innungen) zusammen.
1516 Die erste Polizeiordnung wird verkündet.
1540 Der Landvogt der Vogtei Tessin wird Vertreter des Fürsten.
1550 In der Kirche trennen sich die Stände. Eine neue Kanzel und ein neuer Turm entstehen, auch werden Glasfenster eingesetzt.
1512 Eine erste Kirchenordnung wird in Kraft gesetzt.
1560 Der erste Kachelofen wird im Haus des Pastors eingebaut.
1572-84 Es entstehen die Molkenen-Straße, der Gaushof (Gänseecke) und der Weg nach Bad Sülze.
1579 Der erste Lehrer wird von der Kirche eingestellt und von der Stadt bezahlt.
1600 Es fungieren 2 Bürgermeister und 2 Ratsherren.
1618 Auch die Bauern und Schuhmacher schließen sich zu Zünften zusammen.
1618 Den Edelleuten und Pastoren wird das Bierbrauen zum eigenen Den Edelleuten und Pastoren wird das Bierbrauen zum eigenen Gebrauch gestattet.
1627 Kaiserliche Truppen ziehen in Tessin ein, rauben, plündern und lassen es sich auf Kosten der Bürger gut gehen.
1630 Gustav Adolf von Schweden kommt zur Befreiung der Protestanten über Pommern nach Tessin.
1645 Das erste Schulhaus wird eröffnet.
1645 Das Brauereiwesen, als wichtiger Erwerbszweig, wird gegründet.
1645 Gesetz über Preisbildung und Lohn. Die Arbeitszeit ist im Sommern von 04.00 - 18.00 Uhr festgelegt.
1657 Ein jährlicher Gerichtstag wird abgehalten und der Galgen wieder aufgestellt.
1659 Tessin wird abermals von schwedischen und kaiserlichen Truppen geplündert.
1674 Die letzte Hexenverbrennung findet statt.
1685 Die erste Stadtkapelle wird eröffnet.
1704 Die Schützenzunft wird bestätigt.
1728 Ein Großbrand vernichtet 70 Häuser, 44 Scheunen in der Gnoiener-, Kirchen-, Rostocker Str. und am Marktplatz. Alle Häuser waren strohgedeckt. Auch die Pfarre und die Schule sind zerstört und die Kirche ist ausgebrannt. Beim Wiederaufbau erhalten die Häuser ein Ziegeldach.
1728 Die Sülzer- und Lange Str. (Sandberg) entstehen und die Gänseecke wird ausgebaut.
1741 Zweiter  Großbrand vernichtet 108 Häuser im Teil der Stadt der 1728 verschont blieb.
1742 Der Bau des Mühlenhauses in Fachwerkbauweise am Alten Markt wird beendet.
1748 Die städtische Sparkasse wird gegründet.
1763 Sogenannte Klippschulen, in denen Handwerker Schüler unterrichten, entstehen. Küstenschule wurde gegründet und
Schüler unterrichten, entstehen. Küsterschule wurde gegründet und Schulpflicht ab 7. Jahre.
1770 Die erste Apotheke in der St.-Jürgen-Str. wird eröffnet.
1800 Tessiner Bürger dürfen außerhalb der Stadt Häuser bauen.
1800 Der 1. Arzt praktiziert in Tessin
1806 Das Pastorenhaus wird gebaut.
1816 Die ersten Pockenimpfungen werden durchgeführt
1826 Die Jüdische Synagoge in der Mühlenstraße entsteht.
1837 Die Fahrpoststrecken von Rostock nach Demmin (Fahrzeit 12 h) und von Tessin nach Laage (Fahrzeit 2,5 h) werden eröffnet.
1838 Bau des Schulhauses auf dem Kirchhof.
1840 Eine neue Mühle hinter dem Mühlenberg entsteht.
1849-52 Ausbau der Straßen nach Laage, Rostock und Gnoien.
1859 Eine schwere Choleraepidemie fordert 126 Tote.
1856 Eröffnung einer Maßschneiderei aus der in späteren Jahren das Sanitätshaus entsteht.
1861 Die erste Straßenbeleuchtung wird installiert.
1861 Die Wassermühle stellt ihren Betrieb ein und wird stillgelegt.
1868 Das Schulhaus erhält ein zweites Stockwerk.
1872 Tessin erhält die erste Telegraphenstation.
1880 Die Lokalzeitung „Tessiner Wochenblatt“ wird herausgegeben.
1887 Der Bau des Postamtes in der Kirchenstraße beginnt
1887 Eine  Ziegelei entsteht.
1891 Neben dem Ackerbau gibt es ein Torflager und einen Getreidehandel in der Stadt.
1892 Tessin gehört zu dieser Zeit zu Rostock.
1893 Die Molkerei wird gebaut und fortan wird die angelieferte Milch von den Bauern aus der Umgebung dort verarbeitet.
1893 Eine Bahnverbindung zwischen Tessin und Rostock wird fertiggestellt.
1894 Der Bau und die Gründung der Zuckerfabrik erfolgt.
1895 Die Schmalspurbahn Tessin (Rübenbahn) nimmt ihren Betrieb auf. Sie transportiert Zuckerrüben und andere Güter aus und in die umliegenden Dörfer.
1897 Die vorhandenden Holzwasserleitungen werden durch Eisenrohre ersetzt.
1898 Eine Telefonverbindung zwischen Rostock und Tessin wird hergestellt.
1908 Es erfolgt der Bau der Gasanstalt und erste Häuser bekommen einen Gasanschluss.
1911 Karl Witt eröffnet in der Rostocker-Straße einen Kolonialwarenladen.
1912 Das Krankenhaus wird eröffnet  und als Verein betrieben.
1912 Gründung des Sportvereins  „TSV Tessin“.
1917 179 Kriegsgefangene aus 16 Nationen sind in der Zuckerfabrik beschäftigt.
1923 Das Krankenhaus wird vorübergehend zum Siechenhaus.
1924 Die Zuckerfabrik stellt Cremeschokoladenpudding her.
1924 In der Mühle wird eine Großbäckerei eingerichtet.
1925 Der Spielmannszug wird aus der Taufe gehoben.
1932 Eine Weltwirtschaftskrise trifft die Bauern und das Handwerk in Tessin schwer.
1933 Dr. Schulz (SPD) wird als Bürgermeister abgesetzt und alle Stadtverordneten der SPD verlieen ihre Mandate.
1933 01.04. Von den Nationalsozialisten wird ein Boykotttag gegenüber den jüdischen Geschäften und Praxen ausgerufen.
1935 Auf dem Alten Markt wird das alte Rathaus abgerissen und ein neues Rathaus gebäut.
1936 Neben dem alten Schulhaus entsteht der Anbau mit vier Klassenräumen und einer Hausmeisterwohnung.
1937 Der Siedlungsweg wird mit 6 Siedlungen angelegt.
1938 Neben der Zuckerfabrik beginnt der Bau einer Kartoffelflockenfabrik. Unter dem Tarnnamen "Plattenfabrik" werden dort Flugzeugteile gebaut.
1941 Die Kleingartenanlagen werden an der Rostocker Chaussee angelegt.
1942 Ein Wasser-Hochbehälter wird auf dem Prangenberg errichtet und das Wasserwerk fertiggestellt.
1945 April Der Volkssturm errichtet am Ortsausgang an der Recknitzbrücke eine Panzersperre.
1945 April Ende Tessin wird kampflos von der Roten Armee besetzt.  Ein großer Teil der Bevölkerung flüchtet in die umliegenden Wälder. 107 Menschen starben durch Suizid.
1945 Das Wasserwerk geht in den Besitz der Stadt über.
1945 Die Zuckerfabrik wird verstaatlich.
1946 16.08. Die erste Sitzung des neuen Stadtparlaments.
1952 Die Zuckerfabrik legt auf der Wolfsberger Koppel Schlammteiche an.
1952 Um die Versorgung der Bevölkerung  zu sichern, produziert die Zuckerfabrik Dachziegel, Hohlblocksteine und Betonfertigteile.
1952 Eine Schweine- und Geflügelmast sowie eine Champignonzucht werden eingerichtet.
1952 Tessin gehört zum Kreis Rostock-Land im DDR-Bezirk Rostock.
1952 Das Haus im Siedlungsweg 18/20 wird erster  Hausneubau nach dem Krieg.
1954 Umbau der Gaststätte Wiebke als Kulturhaus, später wieder Gaststätte "Recknitztal".
1954 21.02. Die Neuapostolische Kirche gründet eine eigenständige Gemeinde in Tessin.
1955 Fasching wird zum ersten Mal wieder gefeiert.
1955 Die LPG „Rotes Banner“ wird gegründet.
1956 In der Bahnhofstraße wird ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus errichtet.
1957 Eröffnung der selbständigen Ambulanz und Zahnambulanz.
1958 Faschingsveranstaltungen werden als bürgerlicher Überrest wieder verboten.
1958 Entstehung der Freilichtbühne im Vilzer Wald.
1958 Der Bau neuer Wohnhäuser an der Sülzer Str. beginnt.
1960 Umstehende Gemeindeschwesterstationen werden zum Landambulatorium zusammengeschlossen.
1960 Der Konsum in der Sülzer Str. wird geschlossen und an seiner Stelle ein Veteranenclub eingerichtet.
1960erJahre In einem Waldstück unweit von Tessin an der Landstraße nach Laage wird ein militärisches Sperrgebiet eingerichtet. Die Nationale Volksarmee der DDR baute dort einen geheimen Bunker für den Hauptgefechtsstand der Volksmarine der DDR für den Kriegsfall.
1961 Ein neues, großes Gewächshaus an der Rostocker Chaussee entsteht und wird mit Warmluf aus der Molkerei versorgt.
1961 Die internationale Friedensfahrt führt auf der Etappe nach Rostock durch Tessin.
1961 Die Gaststätte Behnke wird geschlossen und zum Pflegeheim umgebaut.
1963 Im Volkspark wird eine Rollschuhbahn, die im Winter bei einer Vereisung als Eislauffläche genutzt wird, eröffnet.
1964 Die Rübenbahn wird geschlossen und Teile des Schienenstranges entfernt.
1965 Zahlreiche Straßen bekommen eine Schwarzdecke.
1965 13.09. Die neue Schule an der Camminer Chaussee wird als Polytechnische Oberschule  (POS) eingeweiht.
1966 Der erste Kindergarten wird gebaut.
1967 Ein Großbrand vernichtet das Mischfutterwerk der Mühle Bleibaum in der Gnoiener Straße.
1968 Das Krankenhaus und das Landambulatorium werden zu einer Einrichtung zusammen gelegt.
1968 03.06. Der Polytechnischen Oberschule wird der Name „Anne-Frank“ verliehen.
1969 Das Wasserwerk wird automatisiert.
1970 Eine Gedenkstehle wird auf dem Schulhof der „Anne-Frank“ Schule, für das jüdische Mädchen Anne Frank, eingeweiht. Es stammt von dem Bildhauer Gerhard Rommel.
1970 Die Ziegelei und das Sägewerk arbeiten jetzt mit staatlicher Beteiligung.
1970 Fertigstellung der neuen Kaufhalle in der Ernst-Thälmann-Straße.
1970 Ein Anbau am Krankenhaus wird fertig gestellt.
1973/1974 Das Plattenbau-Wohngebiet „Am Rosengarten“ wird gebaut und erste Wohnungen an die Bevölkerung übergeben.
1979 Es herrscht ein kalter Winter und Tessin schneit ein. Die Schneewehen sind bis  5 m hoch.
1984 Die „Anne-Frank“-Schule wird UNESCO-Projektschule.
1989 Viele junge Tessiner verlassen die DDR über Ungarn und Österreich in die BRD.
1989 Herbst Zahlreiche Bürger nehmen an den Friedensgottesdiensten und anschließenden Demonstrationen in Rostock teil.
1989 Nov. In Tessin bildet sich eine Basisgruppe des „Neuen Forum“.
1989 06.11. In der Vilzer Kirche findet unter reger Teilnahme eine erste Friedensandacht statt.
1989 01.12. Um den Erneuerungswillen zu bekunden nehmen zahlreiche Tessiner auf der Chaussee nach Laage an einer Menschenkette durch die gesamte DDR teil.
1990 Tessin gehört zum Land Mecklenburg-Vorpommern.
1990 30.05. Die erste Kommunalwahl, mit 75% Wahlbeteiligung, findet statt. Fred Ibold (CDU) wird zum Bürgermeister gewählt.
1991 Tessin wird in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen und der historische Stadtkern zum Sanierungsgebiet erklärt. In der Folgezeit wurde die gesamte Infrastruktur erneuert und modernisiert.
1991 Die Umgehungsstraße der B110 wird fertiggestellt und somit die Gnoiener Straße entlastet.
1991 25.11. Der 1. Bürgervorsteher Jürgen Hundt verstirbt.
1992 Die „Anne-Frank“-Schule wird saniert.
1992 Nach aufwendiger und sorgfältiger Rekonstruktion wird der Jüdische Friedhof eingeweiht.
1992 01..11. Martin Beste wird Pastor der evangelischen Kirchgemeinde zu Tessin.
1993 02.10. Die Eröffnung des sanierten Volksparksaales erfolgt und wird fortan für Veranstaltungen genutzt.
1994 Tessin gehört jetzt zum Landkreis Bad Doberan.
1994 01.01. Der Ort Vilz wird eingemeindet und gehört jetzt zur  Stadt Tessin.
1994 Juni Der Parkplatz an der B110 wird errichtet. Er beherbergt 40 Stellplätze und eine öffentliche  Toilette.
1994 Konfirmationsjubiläumsveranstaltung für alle im Zeitraum von 1932-1934 und von 1942-1944 konfirmierten findet mit einem festlichen Gottesdienst statt.
1994 Das neue Wohngebiet „Gauswisch“ wird vollendet.
1994 06.07. Die Sanierung der Recknitzbrücke mit der B110 ist beendet und wird für den Verkehr wieder beidseitig frei gegeben.
1994 02.10. Die Tennisplatzanlagen werden eröffnet.
1994 Dez. Die Sanierung des Mühlenhauses wird abgeschlossen. Es  beherbergt ein Trauzimmer, die Heimatstube, das Heimatmuseum und ist Sitz des Tessiner Heimatvereins.
1995 Der Probsteitag aller Kirchgemeinden der Probstei Sanitz findet in Tessin statt
1995 August Aus einem alten Backsteinhaus im Volkspark entsteht das Tessiner-Freizeitzentrum mit einem Schwimmbecken, einem Whirlpool, einer Sauna und einem Fitnessstudio.
1996 Der Neubau einer großen, hellen Friedhofskapelle auf dem Neuen Friedhof wird abgeschlossen
1997 22.02. Die „Freiwillige Feuerwehr Tessin“ begeht ihr 75-jähriges Jubiläum.
1997 Die Sanierung des Rathauses wird abgeschlossen.
1997 27.10. Nach aufwendiger Sanierung des Marktplatzes findet die Einweihung des neuen Marktbrunnens, gestaltet nach künstlerischer Idee der Wismaranerin  Dörte Michaelis, statt.
1998 In einem Neubau findet die Eröffnung der „Fachklinik für Geriatische Rehabilitation“ mit 70 Betten statt. Hier werden u. a. Neurologische-, Orthopädische -, Herz- Kreislauf- und  Stoffwechselerkrankungen behandelt
1999 30.04. Die Grundsteinlegung des neuen Bürger- und Verwaltungshauses in der St.-Jürgen-Straße erfolgt.
1999 05.06. Das „Recknitzstadion“ wird nach Sanierung feierlich wieder eröffnet.
2000 19.-25.-06. Die 750 Jahrfeier der Tessiner Kirche findet im feierlichen Rahmen statt.
2002 17.06. Tessin wird offiziell zum Außenstandort der IGA in Rostock ernannt.
2002 Alle Heiz- und Wasserleitungen der Real- und Hauptschule werden saniert.
2002 Sept. Das neue Stadtarchiv wird in einem hinter dem Rathaus befindlichen, sanierten,  ehemaligen Traufhaus feierlich eröffnet.
2002 Gründung des „Rotary-Clubs“ in Tessin.
2003 21.03. Der 13,9 Meter hohe Aussichtsturm auf dem
Prangenberg (im Volksmund „Fredissimo“, nach dem Vornamen des
Bürgermeisters abgeleitet) wird feierlich seiner Bestimmung übergeben.
2003 Auf dem Neuen Markt entsteht auf einem großzügig angelegten Rosenbeet eine Klinkerstatue „Die Rosenfee“. Gestaltet wurde sie von der Künstlerin Dörte Michaelis aus Wismar.
2003 29.11. Die Anbindung an die A 20 wird in Höhe Horst, als AS Sanitz-AS Tessin West, feierlich eröffnet.
2003 - 2005 Der ehemals verschüttete Eiskeller wird saniert und zur Besichtigung frei- gegeben.
2005 08.05. Auf dem Vorplatz an der Kirche wird ein Gedenkkreuz für die Opfer des Zweiten  Weltkrieges eingeweiht.
2005 07.12. Die Abschlussfeierlichkeiten zur Freigabe der West-Ost Autobahn A20 durch M-V finden im großen Saal der Zuckerfabrik statt. Als Ehrengäste sind u. a. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident von M-V Harald Ringstorff anwesend.
2007 Das Pfarrhaus in Vilz wird an privat verkauft.
2008 Rehaklinik, Physiotherapie, die „ambulante Alten-und Krankenpflege“ und das Seniorenheim  schließen sich zum  „Tessinum“ zusammen
2008 Die Stadt Tessin wird Mitglied im „Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e.V.“
2008 Dez. Ein erster  Gottesdienst in der neu erbauten Neuapostolischen Kirche findet statt.
2011 Die Firma Krohn, jetzt in der Rostocker Chaussee ansässig, feiert ihr 100 jähriges Bestehen.
2011 10.01. Nach langer schwerer Krankheit verstirbt Pastor Martin Beste.
2011 15.01. In der St.-Johannis-Kirche findet unter großer Anteilnahme der Einwohner und den Probstgemeinden, mit ca. 30 Pastorinnen und Pastoren, ein Trauergottesdienst für den verstorbenen Pastor Martin Beste statt. Er wird auf dem Alten Friedhof beigesetzt.
2011 26.11. Offizieller „erster Spatenstich“ für den Bau der  „Tessiner Südsee“ durch Bürgermeister Fred Ibold.
2011 Durch eine Kreisgebietsreform gehört Tessin fortan zum Landkreis Rostock.
2012 22.02. Mit einem großen Paradezug durch Tessin wird das 90 jährige Bestehen der Freiwilligen Tessiner Feuerwehr begangen.
2013 02.08. Der Kindergarten im Helmstorfer Weg wird durch einen Neubau ersetzt und feierlich eröffnet. Er trägt von nun an den Namen „Regenbogen“.
2014 17.05. Das Freibad „Tessiner Südsee“ wird nach mehrjähriger Bauzeit offiziell seiner  Bestimmung übergeben.
2014 24.10. Die Sporthalle der „Anne Frank“ Schule wird durch fahrlässige Brandstiftung komplett  zerstört.
2016 05.06. Susanne Dräger (parteilos) wurde in der Bürgermeisterwahl mit 71,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von sieben Jahren gewählt.
2016 30.06. Der Bürgermeister Fred Ibold wird nach 26 Jahren Amtszeit in den Ruhestand verabschiedet.
2016 01.08. Frau Susanne Dräger wird in das Amt des Bürgermeisters eingeführt.
2016 01.09. Pastor Sebastian Gunkel übernimmt die Pfarrstelle der evangelischen  Kirchengemeinde.
2017 25.02. Der Neubau der abgebrannten Sporthalle wird feierlich eröffnet und seiner Bestimmung übergeben
2019 Januar Rückbau der Wohnblöcke „Am Rosengarten“ 3-6.
2019 23.02. Mit einem Tag der offenen Tür wird das sanierte Bahnhofsgebäude eröffnet. Es beherbergt eine Pension und das Restaurant „LOK“.
2019 Genehmigung für den Bebauungsplan Nr. 14 „Nahversorgungszentrum Tessin-West“ ist erteilt
2019 02.05. 1. Spatenstich Breitbandausbau im Amt Tessin.
2019 Beginn der Bauarbeiten für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus der Regionalen Schule „Anne-Frank“.
2019 09.11. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls findet eine  Gedenkveranstaltung in der St.-Johanniskirche in Tessin statt.
2020 20.02. Unterzeichnung des Patenschaftsvertrages zwischen der Stadt Tessin und der 4. Staffel der Flugabwehrraketengruppe 21.
2020 Das Coronavirus und seine Folgen erschweren den Alltag in der Stadt und bereiten große Sorgen.
2020 Erschließung B-Plan Nr. 15 „Am Recknitzpark“.
2020 02.09. Hanse-Tour „Sonnenschein“ macht Halt auf dem Marktplatz.
2020 Nov. Fertigstellung des Erweiterungsneubaus der Anne-Frank-Schule.
2020 Dez. Nahversorgungszentrum „Am Recknitzpark“ steht vor Fertigstellung.
2020 Vollsanierung Helmstorfer Weg 6-6a durch die Tessiner Wohnungsbaugesellschaft mbH.
2020 Aufstellung der Touristischen Unterrichtungstafeln an der A 20.

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